Was das Leben kostet

Was das Leben kostet

Wie ihr ja bereits wisst, bin ich ein absoluter Fan der Werke aus dem Hause @hoffmannundcampeverlag . Und auch dieses Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen.

„Ich kannte viele moderne, fraglos starke Frauen, die für alle ein Heim geschaffen hatten und sich selbst dann dort nicht zu Hause fühlten. Sie zogen das Büro, jedenfalls ihren Arbeitsplatz vor, weil ihnen die Berufstätigkeit einen höheren Status eintrug als das Hausfrauendasein.“ Deborah Levy jedoch trifft das plötzliche Ende ihrer Ehe hart und lässt sie zurück mit der Frage: Was heißt es, frei zu sein – als Künstlerin, als Frau, als Mutter oder Tochter? Und was ist der Preis dieser Freiheit?

Die von manch anderen Rezensentinnen als verhallend betitelten feministischen Töne trafen mich bisweilen mitten ins Herz. Wohl auch deshalb, weil ich mich in der ein oder anderen Passage wiederfand. Wie definiert man sich selbst als Frau, Mutter und Künstlerin, wenn das gesellschaftliche Konstrukt ‚Ehe‘ nicht mehr taugt, wenn die ‚Ehe vorbei‘ ist?

Mit einer Liebe zur Geschichte in der Geschichte gewährt Deborah Levy kurze Eindrücke in die vielen Facetten und Begegnungen, die das neue Leben dann bietet. Zart gesponnene Worte verweben sich zu ausdrucksstarken Sätzen und Seiten voller Weisheiten und Denkanstößen. „Das Leben lohnt nur, weil wir hoffen, dass es besser wird und wir alle gut heimkommen.“

Zu diesen nüchternen Betrachtungen gesellen sich jedoch auch ausdrucksstarke Worte wie dieses #lieblingszitat : „Ohne Liebe zu leben ist vergeudete Zeit.“ Mein Weg. Für Magie und Liebe.



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