Helle und die kalte Hand – Der zweite Fall für Kommissarin Jespers

Helle und die kalte Hand – Der zweite Fall für Kommissarin Jespers

Helle Jespers seltene Momente der Ruhe währen nur kurz, denn als Leiterin der örtlichen Polizeistation wird sie in die Nähe der beliebten Wanderdüne Rabjerg Mile gerufen, unter deren sandigen Klauen die Leiche einer jungen Frau aus dem südostasiatischen Raum gefunden wurde.
Niemand scheint diese Frau zu vermissen, die sich anscheinend illegal in Dänemark aufhielt. Und während der Herbst die Wärme des Sommers vertreibt, stößt Helle Jespers während ihrer Ermittlungen auf die Schattenseiten der scheinbar so offenen dänischen Gesellschaft.

@juditharendt schuf mit dem zweiten Fall für Helle Jespers einen komplexen und sprachlich überzeugenden Kriminalfall, der überaus realistisch und aktuell ist. Arbeitssklaven aus Drittweltländern, die von skrupellosen Schleusern ins Land geschmuggelt und in diesem Fall als Reinigungskräfte ausgebeutet werden gehören zur europäischen Realität. Hier zeigt die sympatische Protagonistin Haltung.

Auch sonst sind die Figuren sehr ausdifferenziert charakterisiert und bedienen mal nicht das Klischee eines ausgebrannten Polizeiteams.
Spannend war nicht nur die Ermittlung, auch das Ende lässt doch noch die ein oder andere Frage offen und es bleibt mit viel Vorfreude abzuwarten, ob Judith Arendt, deren Schreibstil wunderbar zu lesen ist, die losen Enden in einem weiteren Band wieder aufgreift.

@atlantikverlag
@hoffmannundcampeverlag

Tipp: Judith Arendt liest am 07.11.19 in Berlin



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