Das kann uns keiner nehmen

Das kann uns keiner nehmen

„Es gibt immer einen Grund, traurig zu sein. Damit gibt es immer einen Grund, lustig zu sein.“

Der 1955 in Karlsruhe geborene Autor Matthias Polityckis nimmt uns in seinem neuesten Roman „Das kann uns keiner nehmen“ (HoCa) mit auf das Dach Afrikas. Sonst für seine ausschweifenden Erzählmomente bekannt, prägen in diesem Roman kurze Abschnitte und knappe Sätze seinen ganz eigenen Schreibstil.
Hans will oben auf dem Kilimandscharo in einem Krater übernachten, um nach 25 Jahren endlich seine offene Rechnung mit Afrika zu begleichen. Doch im Krater wartet schon Tscharli, ein von AIDS gezeichneter Bayer, der Hansi zu seinem Begleiter in den Tod werden lässt.
Durchaus humorvoll und leicht beginnend, überwiegt zum Ende des Werkes hin die Ernsthaftigkeit. Schmunzeln und Lachen wechseln sich ab mit Rührung und Erstaunen vor der wunderschön bildhaft beschriebenen Szenerie Afrikas.
Nicht aufgeben, sondern das beste aus dem eigenen Schicksal machen – das ist die unaufdringliche Botschaft Matthias Polityckis.
Absolut empfehlenswert.


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